Bild 4: 96-stündige Rückwärtstrajektorie zur Bestimmung der Luftmassenherkunft. Weitere Erläuterungen im Text.
Quelle: NOAAgross.gif, 44 KBHerkunft der Luftmasse
Vielerorts höchste Temperaturen des Jahres
Bereits am Dienstag, 18. August wurde die Hitzemarke von 30 Grad im Westen und Süden der Schweiz überschritten. Gegen Osten hin waren die Temperaturen noch etwas gedämpft, da die Gewitter der Vornacht feuchte Böden hinterlassen haben. Am Mittwoch (19. August) wurden in der ganzen Schweiz Temperaturen von deutlich über 30 Grad gemessen, am heissesten war es mit 35.5 Grad in Sion im Wallis.
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Auf Donnerstag (20. August) stiegen die Temperaturen noch etwas an und es wurden vielerorts der heisseste Tag des laufenden Jahres registriert. In Genf stieg das Quecksilber auf 36.2 Grad - der neue Schweizer Jahreshöchstwert im Messnetz von MeteoSchweiz. Fast 35 Grad wurden in Mathod am Neuenburgersee, in Basel und in Chur gemessen (s. Bild 5).
An einigen Stationen, vor allem im Bereich der Voralpen wurden die Werte vom Mai 2009 jedoch nicht überboten, so zum Beispiel in Interlaken, Luzern, Altdorf und Glarus. Die bisher höchsten Temperaturen im laufenden Jahr stammen hier vom 24. und 25. Mai 2009 (Bericht zur Mai-Hitze).
Bild 6: Termin der Jahreshöchstwerte in Basel seit 1901. Die rote Linie zeigt den 20. August. Der graue Bereich umfasst die Tage ab dem 1. August.
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Bild 7: Anzahl Termine der Jahresmaxima pro Monatshälfte Juni bis August für die Messperiode 1901-2009.
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Bild 8: Anzahl aufgetretener Hitzetage pro Monatshälfte Juni bis August in der Messperiode 1981 bis 2008.
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Angenehme Morgentemperaturen in den tiefen Lagen
Trotz der heissen Nachmittage gingen die Temperaturen in den tiefen Lagen des Mittellandes in der Nacht jeweils auf angenehme Werte zurück. Am Morgen wurden hier 14 bis 16 Grad gemessen, während der klaren Nächte hat sich jeweils ein ausgeprägter „Kaltluftsee“ gebildet. Dies vor allem aufgrund der bereits fortgeschrittenen Jahreszeit. Die Nächte sind am 20. August bereits um etwa 1.5 Stunden länger als am 20. Juli, im Vergleich zum 20. Juni sind es sogar 2 Stunden. Dementsprechend wurden stellenweise auch Morgennebelfelder beobachtet.
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Bild 9: Temperatur- und Winddaten der Stationen in verschiedenen Höhen im Raum Zürich. Donnerstag, 20. August 2009, 6.20h.
gross.png, 86 KBIn den leicht erhöhten Lagen, auf den Hügelzügen des Mittellandes, im Churer Rheintal und auf der Alpensüdseite war diese Abkühlung deutlich weniger ausgeprägt. Vereinzelt wurden sogar Tropennächte registriert, das bedeutet dass hier das Nachminimum nicht unter 20 Grad gesunken ist.
Der angesprochene Kaltluftsee ist anhand der im Bild 9 eingetragenen Temperaturen aus dem Raum Zürich schön zu erkennen. So wurde am Donnerstagmorgen (20. August) um 6.20h auf dem Flugplatz Zürich Kloten eine Temperatur von 14.4 Grad gemessen, mit zunehmender Höhe stiegen die Werte bis auf 25 Grad auf dem Hörnli an.











