Bild 2: Satellitenbild (Kombination mit HRV-Kanal) und Windfiedern auf etwa 1500 Metern vom Sonntag, 30. August 2009, 8 Uhr Lokalzeit. Auf der Alpennordseite sind nur vereinzelt Nebel- und Hochnebelfelder erkennbar (Thurgau, Unterengadin), auf der Alpensüdseite ist aus Osten feuchte Luft eingeflossen.
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Vor allem im Osten kühl
Im zentralen und östlichen Mittelland gingen die Temperaturen auf 5 bis 9 Grad zurück, am kältesten war es dabei mit 5.3 Grad in Tänikon bei Aadorf/TG und mit 5.5 Grad am Flugplatz Kloten/ZH (s. Bild 3). Diese Werte sind für die Jahreszeit tief, aber nicht aussergewöhnlich und liegen noch etwa 1.5 bis 2.5 Grad über den tiefsten je gemessenen Augussttemperaturen.
Frost in den Hochtälern
In den höher gelegenen Tal- und Beckenlagen war es am Morgen teils frostig, so zum Beispiel am Flugplatz Samedan/GR (1709m) mit -2.6 Grad und in La Brévine (1041m) im Neuenburger Jura mit -3.6 Grad (s. Bild 3). Am Flugplatz Samedan sind diese Werte für Ende August absolut nicht ungewöhnlich, können doch hier über den gesamten Sommer gesehen wiederholt Frosttage mit Morgentemperaturen unter dem Gefrierpunkt auftreten. Im langjährigen Schnitt ist dies im August fünf- bis sechsmal der Fall, der tiefste Augustwert stammt mit -6.7 Grad aus dem Jahre 1980.
In La Brévine hingegen sind Augustfröste aufgrund der tieferen Lage deutlich seltener und kommen im Durchschnitt etwa zweimal pro Jahr vor. Der am Sonntag gemessene Wert von -3.6 Grad ist die dritttiefste Augusttemperatur seit Messbeginn im Jahre 1951. Der tiefste Wert stammt mit -4.0 Grad vom 30. August 1993.



