Satellitenbild (sichtbarer Kanal) mit ausgewählten Bodenstationen (Temperaturwerte) von heute Mittag 12 UTC
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Die Schweiz lag am Montag in einer vorübergehend schwächeren Bisenströmung. Trotzdem hielt die Zufuhr sehr kalter und relativ trockener Luft aus Osteuropa an. Damit wurde um das Genferseebecken und am Jurasüdfuss der mittlerweile sechste Bisentag in Folge mit Böenspitzen um 40 km/h oder mehr beobachtet.
Wie schon gestern bildeten sich auf der Alpennordseite stellenweise ausgedehnte Hochnebelfelder, mit einer Obergrenze von 1000 bis 1300 Meter. Besonders ausgeprägt war diese hochnebelartige Bewölkung an den zentralen Voralpen sowie im St. Galler- und Appenzellerland, wo es teilweise auch schneite. Der Hochnebel löste sich in der Regel bis anfangs Nachmittag auf und dann war es - wie schon in der restlichen Schweiz - überwiegend sonnig. In einzelnen Regionen blieb der Hochnebel jedoch auch am Nachmittag hartnäckig liegen.
In windgeschützten Lagen im Flachland und in den Tälern blieb die Sicht tagsüber oft diffus, da der alternde Kaltluftsee in den letzten Tagen mehr und mehr mit Feinstaub und anderen Partikeln verunreinigt wurde.
Die Temperaturen waren erneut vergleichbar mit den letzten Tagen; die Tiefstwerte lagen im Mittelland im Schnitt bei -15 bis -18 Grad, am Nachmittag wurden -9 bis -6 Grad erreicht. Auffallend kalt war es letzte Nacht in Elm, wo ein Minimum von -24.6 Grad gemessen wurde. Damit wurde der Rekord aus den 80er-Jahren nur um 0.2 Grad verpasst. Sehr kalt war es auch im Engadin, wo in Samedan -35.1 Grad verzeichnet wurden. Das ist an dieser Station der dritttiefste je gemessene Wert. Im Tessin wurde vergangene Nacht in Stabio das Minimum registriert: -18.0 Grad. So kalt war es im Südtessin seit über 20 Jahren nicht mehr.
MeteoSchweiz Wetterkamera Yverdon, Bild 11.40 UTC. Am Südende des Neuenburgersees stauen sich die Eisschollen, welche mit der andauernden Bise herangeführt werden.
gross.jpg, 357 KBGrafik der Böenspitzen und Windrichtung in St-Prex (Genfersee) und Neuchâtel. Seit einigen Tagen weht der Wind konstant aus nordöstlicher Richtung aus ca. 20-80°.
gross.jpg, 72 KBAuch in den Flüssen bildet sich immer mehr Eis, so beispielsweise in der Sihl bei Langnau am Albis. (Bild: D. Gerstgrasser)
gross.jpg, 219 KBDer Türlersee im zürcherischen Säuliamt ist mittlerweile mit einer dicken Eissicht bedeckt. Er ist aber noch nicht begehbar! (Bild: D. Gerstgrasser) (Informationen zur Eisqualität sind bei den zuständigen Behörden erhältlich. Beispielsweise für den
Kanton Zürich)gross.jpg, 145 KB









