MeteoSchweiz

Rekorde Schweiz

Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten meteorologischen/klimatologischen Rekorde in der Schweiz. Die aufgeführten Extremwerte basieren auf den Messstandorten der MeteoSchweiz (Stand Ende 2011)

 

Temperaturen (2 m über Boden gemessen)

 

 

Wärmster Ort:

Grono (GR),

382 m ü.M.

11.7 °C 

mittlere Jahrestemperatur

1961-90 (1)

Kältester Ort:

Jungfraujoch,

3'580 m ü. M.

-7.9 °C 

mittlere Jahrestemperatur

1961-90 (1)

Höchste

Temperatur:

Grono (GR),

382 m ü.M.

41.5 °C 11. August 2003

Tiefste

Temperatur:

La Brévine (NE),

1'048 m ü.M. 

-41.8 °C * 12. Januar 1987

 

* Die Messreihe von La Brévine (Minimum- und Maximumtemperatur) wurde 2011 homogenisiert. Dabei zeigte sich, dass der am 12. Januar 1987 gemessene Minimum-Wert von -41.8 °C unter den heutigen Messbedingungen bei -42.5 °C gelegen wäre. Der Unterschied ergibt sich aus dem Übergang von der früheren Handmessung (Messhütte) zur automatischen Messung im Oktober 1997.

 

Regen und Schnee

 

 

Trockenster Ort: Ackersand (VS), 700 m ü.M. 521 mm mittlere Jahressumme 1961-90 (1)
Nässester Ort: Säntis, 2'502 m ü.M. 2'701 mm mittlere Jahressumme 1961-90 (1)

 

Höchste Regenmenge:

 

in 10 Minuten: Locarno-Monti (TI), 366 m ü.M. 33.6 mm 29. August 2003
in 1 Stunde: Locarno-Monti (TI, 366 m ü.M. 91.2 mm 28. August 1997
in 1 Tag: Camedo (TI), 550 m ü.M. 455 mm 26. August 1935
in 2 Tagen: Mosogno (TI), 760 m ü.M. 612 mm 23./24. September 1924
in 3 Tagen: Camedo(TI), 550 m ü.M. 768 mm 3.-5. September 1948
in 1 Monat: Camedo (TI), 550 m ü.M. 1'239 mm April 1986 (1)
in 1 Jahr: Säntis, 2502 m ü.M. 4'173 mm 1922 (1)

 

 

Grösste

Schneehöhe:

Säntis, 2'502 m ü.M.         816 cm          April 1999         

 

Grösste Neuschneemenge:

 

in 1 Tag: Berninapass, 2'307 m ü.M. 130 cm 15. April 1999
in 2 Tagen: Berninapass, 2'307 m ü.M. 215 cm 15./16. April 1999
in 3 Tagen: Weissfluhjoch, 2'690 m ü.M. 229 cm 13. - 15. Februar 1990

 

Sturm und Wind

 

 

Höchste Windgeschwindigkeit (Böenspitze):

 

in den Bergen: Grand St.Bernard 268 km/h

27. Februar 1990 (Sturm Vivian)

im Flachland: Glarus 190 km/h 15. Juli 1985 (Gewittersturm)

 

Quelle: MeteoSchweiz

 

(1) Die Basis dieser Werte sind homogene Messreihen

 

Homogen bedeutet, dass alle künstlichen Änderungen in der Datenreihe eliminiert sind. Künstliche Änderungen können viele Ursachen haben: Viele Messstationen mussten aus irgend einem Grunde einmal oder mehrmals etwas verschoben werden. Auch Wechsel zu moderneren Messinstrumenten waren nicht zu umgehen. Solche Veränderungen in den Messbedingungen können dazu führen, dass Messwerte vorher und nachher nicht mehr direkt vergleichbar sind. Messwerte aus verschiedenen Zeitperioden, und damit auch Rekorde, sind deshalb oft nur auf der Basis homogener Messreihen miteinander vergleichbar. Aktuelle Stationsveränderungen führen zu Neuhomogenisierungen. Dadurch können sich Extremwerte ändern, weil die alten Messwerte an die neuen Messbedingungen angepasst werden.

 

Mehr Informationen mit Beispielen

 

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